Führungsthemen – Leistungs­gespräche

Es ist von einer Führungskraft unsittlich Leistung von einem Mitarbeiter einzufordern, welche nicht vorher definiert wurde. Nachträglich wird der Mitarbeiter für das Arbeitsergebnis bestraft und getadelt, welches er nicht kannte und somit einhalten und erfüllen konnte. Das Arbeitsziel wurde ihm auch nicht klar und deutlich kommuniziert. Wenn Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern kommunizieren, dann meinen sie, dass der Mitarbeiter das verstanden hat, worüber sie nicht in der Lage waren zu sprechen. Wenn dann der Mitarbeiter sich an das gehalten hat, was die Führungskraft ihm gesagt hat, jedoch nicht gemeint hat, dann hat der Mitarbeiter aber wenigstens die Konsequenzen dafür zu tragen.
Eine autonome Führungskraft muss seinem Mitarbeiter differenziert wiedergeben können, ob ihm etwas gefallen bzw. nicht gefallen hat. Ob an dem Mitarbeiterverhalten / Leistung etwas richtig oder falsch war.

Die Leistung des Menschen wurde in der Kindheit durch Zuwendung oder Liebesentzug belohnt.

Dadurch entwickelte der Mensch folgende Strategien:

  1. Zuwendung ist an Erfolg gebunden. Beispielhaft kann aufgeführt werden.
    Das Kind hat gute Noten in der Schule geschrieben.
  2. Kinder entwickeln Strategien um Erfolg zu produzieren, damit sie Zuwendung bekommen.
    „Mama schau was ich gelernt habe. Antwort: Nein bist du artig.“
  3. Erfolg wird in der Erwachsenenwelt nicht mit Anerkennung, sondern mit Lob oder Neid beantwortet und erntet dafür Einsamkeit.

Beziehungsqualität zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter zeigt sich durch Vertrauen, weil der Mitarbeiter etwas glaubt. Ich halte das was du sagst für wahr, nur weil du es sagst, ohne es Beweisen zu müssen.